Neu­ar­tige The­ra­peu­tika si­che­rer ma­chen: In­ter­dis­zi­pli­nä­res EU-Kon­sor­tium ent­wi­ckelt in­no­va­tive Mo­dell­sys­teme für die Eva­lua­tion im­mun­mo­du­lie­ren­der The­ra­peu­tika

­Dy­na­mic42 GmbH be­tei­ligt sich an EU Pro­jekt zur Ent­wick­lung in­no­va­ti­ver Mo­dell­sys­teme für die Eva­lua­tion im­mun­mo­du­lie­ren­der The­ra­peu­ti­ka.

Die Ent­wick­lung im­mun­mo­du­lie­ren­der Wirk­stoffe und The­ra­pien hat durch die jüngs­ten Er­folge in der Im­mu­n­on­ko­lo­gie ei­nen neuen Schub er­fah­ren. Doch nicht nur in der Krebs­me­di­zin eta­blie­ren sich zu­neh­mend auch Zell- und Gen­the­ra­pien als Al­ter­na­tive oder Er­gän­zung zu den klas­si­schen nie­der­mo­le­ku­la­ren Wirk­stof­fen und Bio­lo­gi­cals.

Eine we­sent­li­che Her­aus­for­de­rung bei der Ent­wick­lung neuer The­ra­pien ist und bleibt je­doch de­ren vor­kli­ni­sche Be­wer­tung in Be­zug auf Wirk­sam­keit und Si­cher­heit. Größ­tes Pro­blem da­bei ist die Kom­ple­xi­tät des mensch­li­chen Im­mun­sys­tems. Im er­krank­ten Zu­stand, zum Bei­spiel bei Krebs-, Au­to­im­mun-, oder Ent­zün­dungs­er­kran­kun­gen, in­ter­agie­ren die Zel­len des Im­mun­sys­tems an­ders als im ge­sun­den Zu­stand. Wäh­rend prä­kli­ni­sche Un­ter­su­chun­gen bis­lang vor al­lem die grund­le­gende To­xi­zi­tät ei­nes neuen The­ra­peu­ti­kums auf das (ge­sun­de) Im­mun­sys­tem un­ter­su­chen, fehlt es an nicht-kli­ni­schen Mo­del­len, die die in­di­vi­du­el­len In­ter­ak­tio­nen des mensch­li­chen Im­mun­sys­tem im pa­tho­ge­nen Zu­stand ge­nau er­fas­sen.

Das EU-Kon­sor­tium im­S­A­VAR (Im­mune Safety Ava­tar: non­cli­ni­cal mi­mi­cking of the im­mune sys­tem ef­fects of im­mu­no­mo­du­la­tory the­ra­pies) adres­siert die­sen Man­gel mit neuen Kon­zep­ten zur Über­prü­fung im­mun­mo­du­la­to­ri­scher The­ra­pien. Ziel ist da­bei die Ver­bes­se­rung be­stehen­der und die Ent­wick­lung neuer Mo­dell­sys­te­me, um:

Das in­ter­dis­zi­pli­näre Kon­sor­tium im­S­A­VAR um­fasst 28 in­ter­na­tio­nale Part­ner aus 11 Na­tio­nen un­ter der wis­sen­schaft­li­chen Ko­or­di­na­tion des Fraun­ho­fer-In­sti­tuts für Zell­the­ra­pie und Im­mu­no­lo­gie IZI (Leip­zig, Deutsch­land) und No­var­tis (Ba­sel, Schwei­z). Un­ter den Part­nern be­fin­den sich uni­ver­si­täre und au­ßer­uni­ver­si­täre For­schungs­ein­rich­tun­gen, phar­ma­zeu­ti­sche und bio­tech­no­lo­gi­sche Un­ter­neh­men und re­gu­la­to­ri­sche Be­hör­den.

Die Dy­na­mic42 GmbH wird hier­bei ihre Ex­per­tise in der Hand­ha­bung und In­te­gra­tion von hu­ma­nen Im­mun­zel­len in die be­reits be­stehen­den als auch neu zu ent­wi­ckeln­den in vi­tro Mo­dell­sys­teme ein­brin­gen. Dar­über hin­aus sol­len zu viel­ver­spre­chen­den Mo­del­len und An­wen­dun­gen As­says für den (in­dus­tri­el­len) Rou­ti­ne­ein­satz an­ge­passt und ent­wi­ckelt wer­den.

Das Pro­jekt wird über eine Lauf­zeit von 6 Jah­ren mit ins­ge­samt 11 Mil­lio­nen Euro von der Eu­ro­päi­schen Union ge­för­dert (GA-Nr. 853988). Die glei­che Summe brin­gen die In­dus­trie­part­ner als Ei­gen­leis­tung in das Pro­jekt ein.

Wei­tere In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt sind ab Fe­bruar 2020 auf der Web­seite www.imsavar.eu ab­ruf­bar.

im­S­A­VAR-Kon­sor­tium

Bio­Sci Con­sul­ting, Bel­gien

blue­bird bio, In­c., USA

Bo­ehrin­ger In­gel­heim, USA

Co­van­ce, Groß­bri­tan­nien

Dy­na­mic42 GmbH, Deutsch­land

F. Hoff­man­n-La Ro­che Ltd, Schweiz

Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Zell­the­ra­pie und Im­mu­no­lo­gie IZI, Deutsch­land

Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Grenz­flä­chen- und Bio­ver­fah­rens­tech­nik IGB, Deutsch­land

Fraun­ho­fer-In­sti­tut für To­xi­ko­lo­gie und Ex­pe­ri­men­telle Me­di­zin ITEM, Deutsch­land

Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Werk­stoff- und Strahl­tech­nik IWS, Deutsch­land

Fraun­ho­fer-In­sti­tut für Mo­le­ku­lar­bio­lo­gie und An­ge­wandte Oe­ko­lo­gie IME, Deutsch­land

IT for Trans­la­tio­nal Me­di­cine S.A. (ITT­M), Lu­xem­burg

JDRF, USA

Lei­den Uni­ver­si­ty, Nie­der­lande

Lunds Uni­ver­si­tet, Schwe­den

Me­di­zi­ni­sche Hoch­schule Han­no­ver (MHH), Deutsch­land

Me­di­zi­ni­sche Uni­ver­si­tät Inns­bruck, Ös­ter­reich

Merck Sharp & Dohme Cor­p., USA

Merck KGaA, Deutsch­land

No­var­tis AG, Schweiz

Pau­l-Ehr­li­ch-In­sti­tut (PEI), Deutsch­land

Sano­fi, Frank­reich

Ser­vier, Frank­reich

T-CURX GmbH, Deutsch­land

Trans­gene SA, Frank­reich

Uni­ver­si­te­tet i Os­lo, Nor­we­gen

Uni­ver­si­tät Leip­zig, Deutsch­land

Uni­ver­si­tät Twente (U­T), Nie­der­lande

Uni­ver­sity of Lu­xem­bourg, Lu­xem­burg

Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Je­na, Deutsch­land

Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Tü­bin­gen, Deutsch­land

Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Würz­burg, Deutsch­land