Subscribe to our Newsletter

Rückblick: Spannender Austausch auf der 3D Cell Culture Konferenz

3D Cell Culture
Quelle: DECHEMA

Vom 5. bis 7. Mai 2021 fand die Online-Fachkonferenz 3D Cell Culture (3DCC) 2021: Models, Applications & Translation rund um die neuesten Wissenschaftserkenntnisse und aktuellen Modellinnovationen aus den Bereichen synthetische Biologie, Tumorforschung, 3D-Modelle und mikrophysiologische Systeme statt. Wir waren mit am Start!

Das Hauptaugenmerk der Konferenz lag auf der Verbesserung der Medikamentensicherheit, der Modellierung von zahlreichen Krankheitsbildern und der Integration von personalisierter Medizin durch mikrophysiologische Plattformen. Da dies genau unsere Themen sind, beteiligten sich unser Geschäftsführer Martin Raasch und Doktorand Tim Kaden mit zwei Vorträgen und einem ePoster über Leber-on-a-Chip- und Alveolus-on-a-Chip Modellen am wissenschaftlichen Dialog.

Martin Raasch stellte die Etablierung des Dynamic42 Alveolus-on-a-Chip Modells sowie dessen Verwendung für Infektionsstudien in der Session „Innovative Microphysiological Systems“ vor. Vor dem Hintergrund der aktuell andauernden SARS-CoV-2-Pandemie erzeugten die Daten zu Influenza Virus A, Staphylococcus aureus, Aspergillus fumigatus sowie die ersten Untersuchungen zu SARS-CoV-2-Viren reges Interesse vom Publikum.

Tim Kaden präsentierte in der Session „Innovative Microphysiological Systems“ die Ergebnisse seiner Masterarbeit zur Medikamenten-induzierten Leberschädigung durch Paracetamol, Trovafloxacin und Levofloxacin im Lebermodell. Während der Konferenz wurde mehrfach auf die Dringlichkeit hingewiesen, die Medikamentenentwicklung sicherer zu gestalten, um Kosten und Zeit zu sparen und bereits vor präklinischen Studien am Menschen Toxizität aufzudecken. Der Beitrag traf somit den Kern der Konferenz.

Im angeregten Austausch mit zahlreichen Konferenzausstellern aus renommierten Forschungsinstituten, Biotechnologie- und Pharmazieunternehmen sowie der Medikamentenbehörden fanden wir neue Inspirationen für unsere Arbeit an Assayentwicklungen und -modifikationen der Chipsysteme.

Zusammenfassend war die 3DCC eine sehr ansprechende Bühne für die Vorstellung und Diskussion unserer wissenschaftlichen Ergebnisse. Gleichzeitig eröffnete sie uns Einblicke in die faszinierenden Projekte anderer Forschungsgruppen und Unternehmen.

Trotz der derzeitigen Pandemiesituation konnten wir die virtuelle Konferenz als sehr gewinnbringend für uns verbuchen und werden nächstes Jahr mit Sicherheit wieder teilnehmen.