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Dynamic42 mit "Forschung für die Zukunft" auf der MEDICA 2021

Organ-on-a-chip Darmmodell von Dynamic42 am Stand des InfectoGnostics Forschungscampus auf der Medica 2021
Organ-on-a-Chip Darmmodell von Dynamic42 am Stand des InfectoGnostics Forschungscampus auf der Medica 2021

Seit über 40 Jahren ist die MEDICA in Düsseldorf als weltweit größte Fachmesse für Medizintechnik, Laborausstattung und Physiotherapie bekannt. In diesem Jahr fand die Messe aufgrund der Covid-19-Pandemie erneut im hybriden Format, online und offline, statt. Unser Messe-Thema fügte sich entsprechend nahtlos in die aktuellen Rahmenbedingungen ein. Denn wie die aktuelle Pandemie eindrucksvoll zeigt, gerät die Medizin weltweit an ihre Grenzen, wenn viele Menschen an mikrobiellen Lungeninfektionen leiden. Das gilt für die Betroffenen genauso wie für die Gesundheitssysteme und die Gesellschaft als Ganzes.

Unser Geschäftsführer Dr. Martin Raasch stellte auf der MEDICA ein mikrophysiologisches Lungenmodell mit integrierten Immunzellen vor, an dem wir seit 2017 arbeiten. Das humane 3D-in-vitro-Lungenmodell dient dazu, Covid-19 und andere Lungeninfektionskrankheiten zu erforschen.

Expertenaustausch über Infektionskrankheiten

Dr. Martin Raasch beim Labmed Forum
Dr. Martin Raasch beim Labmed Forum

An der MEDICA nehmen jedes Jahr einige tausend Aussteller aus mehr als 50 Nationen teil. In diesem Jahr waren wir als Startup-Partner des InfectoGnostics Forschungscampus auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" vertreten. Der InfectoGnostics Forschungscampus Jena entwickelt mit mehr als 30 Partnern aus Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft vorrangig neuartige Lösungen für die sichere und kostengünstige Erkennung von Infektionserkrankungen mittels Schnelltests.

Neben Ausstellerpräsentationen und Sonderschauen bietet die MEDICA stets ein anspruchsvolles Programm thematisch vielseitiger Foren, Konferenzen und Vorträge. Im MEDICA „Labmed Forum“, dem internationalen Expertentreff für Labormedizin, sprach Dr. Martin Raasch über die Biochips von Dynamic42 und die Organ-on-Chip-Technologie als potenzielles Werkzeug in der Covid-19-Forschung. „Das Thema stieß auf reges Interesse. Es erzeugte aufmerksame Nachfragen zu Einsatzmöglichkeiten der Organ-on-Chip-Technologie und zu der Einschätzung des aktuellen Forschungsstands“, berichtet er über den produktiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung und Entwicklung.

Forschungsarbeit zu lungenspezifischen Infektionskrankheiten wie COVID-19

Viren können schwere Epidemien verursachen, die viele erkranken und sogar sterben lassen. Spätestens seit Beginn der Corona-Zeit ist das für die meisten Menschen nichts Neues mehr. Um Krankheiten dieser Art aktuell und zukünftig einzudämmen, bedarf es neuer Forschungsansätze. An einem solchen arbeiten wir zurzeit: Wir entwickeln immunkompetente Organ-on-Chip-Modelle, die mittels neuartiger in vitro-Ansätze und -Strategien die derzeitigen Grenzen der Forschung, insbesondere zu lungenspezifischen Infektionskrankheiten, überwinden. Unser Ziel ist, die Modelle auf Hightech-Biochips zeitnah industriell herstellen zu können.

Das hätte zwei entscheidende Vorteile:

Unsere Forschung trägt so einerseits dazu bei, die bestehende Lücke zwischen Tierversuchen und klinischen Studien am Menschen zu schließen. Andererseits bietet sie ein enormes Potential für Untersuchungen von Covid-19-Infektionen und der Testung von Wirkstoffen für Medikamente zur Bekämpfung entsprechender Infektionen.